Einfach mal eine Erzählversion verwenden
Am Anfang stehen die Ereignisse, die an Ostern geschehen sind. Wenn Sie die Geschichte nicht direkt aus der Bibel vorlesen möchten - hier ist eine Erzählversion davon.
So erzählen Sie nachhaltiger
Ein paar schnelle Skizzen
Begleiten Sie Ihren Bericht doch mit einer einfachen Figurengeschichte. Auf ein paar Bögen Papier, der Wandtafel oder einem Flipchart. Besondere Zeichenkünste benötigen Sie nicht, Kinder akzeptieren sehr wohl auch Strichmännchen.
WandtafelUnkompliziertes Schattenspiel
Wenn das Skizzieren nicht so gut klappt, reicht es noch immer zu einem Schattenspiel. Wenn Sie einen Overheadprojektor haben (oder ausleihen können), geht das besonders einfach.
Thema SchattenbilderDen Vorleseort wechseln
Die handlich kurzen Teile 1-7 können Sie an jeweils einer anderen Stelle im Raum vorlesen, so bekommt jeweils ein neuer Teil der Kindergruppe den Fokus und die Spannung bleibt erhalten.
Teil 1: Aus, vorbei?
Noch ist es dunkel. Es ist der erste Tag der neuen Woche. Vor wenigen Tagen war das Schlimmste geschehen: die römischen Soldaten hatten Jesus gekreuzigt. Zwei Männer, Joseph von Arimathia und Nikodemus, hatten ihn dann in ein neues Grab gelegt, Joh 19,38-42, und einen schweren Stein vor die Graböffnung gewälzt - aus, vorbei.
Teil 2: Versiegelt und bewacht
Pilatus hatte Wächter geschickt. Die versiegelten den Stein, Mt 27,66, und bewachen seither das Grab. Zwei Frauen wagen sich an diesem frühen Morgen trotzdem zum Grab. Es sind Maria Magdalena und Maria, die Mutter von Jakobus. Sie wollen Jesus einbalsamieren. Aber sie wissen, dass ihnen zwei Dinge im Weg sein werden: Der schwere Stein und die Wächter, Mk 16,3.
Teil 3: Ein Engel!
Plötzlich zittert die Erde. Ein Engel kommt vom Himmel, Mt 28,2. Die Wächter werden vor Schreck wie tot. Vor ihnen brauchen die Frauen jetzt bestimmt keine Angst mehr haben. Der Engel wälzt den schweren Stein zur Seite und setzt sich darauf. Und was sagt er den beiden Frauen? „Jesus ist auferstanden!“, Mt 28,6. Er schickt sie zu den Jüngern - die sollen es auch wissen. Nach Galiläa sollen sie kommen, dort werden sie Jesus wieder sehen!
Teil 4: Unglaublich
„Jesus ist auferstanden!“ - das klingt ihnen noch immer in den Ohren, während sie zu den Jüngern eilen. Unterwegs begegnen sie Jesus, Mt 28,9. Auch er sagt ihnen, dass die Jünger ihn in Galiläa wieder siehen würden. Bestimmt sind sie jetzt noch schneller gelaufen. Aber - die Jünger glauben ihnen nicht, obwohl Jesus es ihnen doch schon mehrmals vorher gesagt hatte, Lk 9,22, Joh 10,17-18, Lk 24,6-8. Petrus und Johannes eilen zum Grab - es ist tatsächlich leer. Fein ordentlich sind die Tücher zusammengelegt, in die Jesus gewickelt worden war. Es stimmte!
Teil 5: Dicht halten!
Die Wächter sind zwischenzeitlich wieder zu sich gekommen und rennen in die Stadt. Den Hohenpriestern erzählen sie, was geschehen war. Die überlegen und stiften die Wächter zum Lügen an: Sie sollen überall sagen, sie wären eingeschlafen und dann hätten die Jünger Jesus aus dem Grab gestohlen.
Damit die Wächter diese Lüge auch wirklich verbreiten, geben die Hohenpriester ihnen viel Geld, Mt 28,11-15.
Teil 6: Jesus ist da
Den anderen Leuten erzählen die Jünger nichts davon, dass Jesus nicht mehr tot ist, dass er wieder lebt - sie sperren sich in den Raum ein, in dem sie sich immer versammeln. Doch plötzlich ist Jesus im Raum, Joh 20,19. Wie war er nur hereingekommen? „Friede sei mit euch“, sagt er zu seinen Jüngern. Da werden sie endlich froh! Jetzt wissen sie: Jesus hatte die Wahrheit gesagt - und er war der Sieger über den Tod.
Teil 7: Jesus bringt Thomas zurecht
Thomas, einer der Jünger, ist nicht dabei. Und er will nicht glauben, was die anderen ihm berichten, Joh 20,25. Jesus kommt acht Tage später nochmals zu den Jüngern - wegen Thomas. Liebevoll bringt er den Zweifler wieder zurecht. Aber er sagt auch etwas sehr Wichtiges: „Selig sind die, die nicht gesehen, aber doch geglaubt haben“.





