Gerne auch als Erzählversion
Die Ereignisse rund um Christi Himmelfahrt können Sie direkt aus der Bibel vorlesen - oder Sie verwenden die nachfolgende Erzählversion. Wie Sie vorgehen, hängt natürlich unter anderem vom Alter der Kinder ab.
Einprägsam erzählen
Skizzen, Ortswechsel und anderes
Mit ein paar bewährten Hilfsmitteln können Sie einprägsamer und nachhaltiger erzählen. Nachhaltig bedeutet hier im ursprünglichsten Wortsinn: Ihre Erzählung hat bei den Kindern eine anhaltende Wirkung.
Dinge wie schnelle Skizzen, gerne auch Strichmännchen, einfache Schattenbilder oder auch der Wechsel des Vorlese-Ortes haben oft eine erstaunliche Wirkung. Mehr dazu erfahren Sie unter anderem hier:
Nachhaltiger erzählen Höhlenforscher-Methode Wandtafel nutzen Schattenbilder einsetzenHinweise für Sie
Der Erzähltext enthält zu Ihrer Orientierung
auch die biblischen Fundstellen (nicht vorlesen).
Erzähldauer: 4-5 Minuten, Vorleseorte: bis max. 4
Teil 1: Hin und her gerissen
Die Jünger sind gerade richtig durcheinander. Erst vor ein paar Tagen waren sie sehr traurig. Da ist Jesus am Kreuz gestorben. Und sie wollten doch noch so viel mit ihm erleben, Mk 16,21. Auf einmal kommen zwei Frauen zu ihnen. Die erzählen ganz aufgeregt: „Das Grab von Jesus ist plötzlich leer! Daneben war ein Engel. Er hat zu uns gesagt: «Jesus lebt wieder»!“, Mt 28,6. Jetzt verstehen die Jünger gar nichts mehr.
Thema OsternTeil 2: Sichtbar, unsichtbar
Und dann erleben sie noch mehr seltsame Dinge. Zwei Jünger laufen auf einem Weg. Sie wollen in einen anderen Ort gehen, Mk 16,13+14. Ein Mann läuft mit ihnen mit. Der weiß sehr viel über Jesus. Er kann alle ihre Fragen beantworten. Sogar zum Abendessen bleibt er bei ihnen. Plötzlich merken sie: „Es ist ja Jesus!“ Aber da verschwindet er auf einmal und sie sehen ihn nicht mehr, Mk 16,31.
Ein anderes Mal sind die Jünger in einem großen Zimmer zusammen. Sie sperren die Türe zu, damit keine fremden Leute herein kommen können. Plötzlich steht Jesus bei ihnen im Zimmer, Joh 20,19. Es macht ihm nichts aus, dass die Tür zugesperrt ist. Ein paar Tage danach sind sie wieder im zugesperrten Zimmer. Jesus kommt wieder zu ihnen herein, Joh 20,26. Dieses Mal war auch der Jünger Thomas dabei. Der darf sogar die Wunden von Jesus sehen und anfassen. Jetzt weiß er, dass es wirklich Jesus ist.
Teil 3: Eine große Aufgabe

Bild: NASA JSC
Die Jünger sehen Jesus aber nicht nur in Jerusalem. Sie treffen ihn auch in Galiläa. Dorthin hat er sie rufen lassen, Mt 28,7b, Mt 28,10b. Jesus gibt den Jüngern eine große Aufgabe. Sie sollen die frohe Nachricht der Rettung den Menschen erzählen. Sie sollen in der Stadt Jerusalem anfangen. Aber dann sollen sie es auch im ganzen Land Israel erzählen. Und danach auf der ganzen Erde, Mt 28,19-20a, Mk 16,15, Apg 1,8. Damit sie sich nicht fürchten, verspricht er den Jüngern etwas. Er sagt, dass er immer bei ihnen ist. Auch dann, wenn sie ihn nicht sehen, Mt 28,20b.
Missions-PaketTeil 4: Zum Vater im Himmel
Maria Magdalena erinnert sich: An Ostern war Jesus wieder lebendig. Sie hat ihn gesehen. Er sagte zu ihr: „Ich gehe zu meinem Vater in den Himmel“, Joh 20,17b.17c. Das erzählt sie den Jüngern, und die Jünger erinnern sich daran. Aber bestimmt sind sie jetzt ganz überrascht und wundern sich. Denn plötzlich wird Jesus nach oben gehoben. Sie sehen es ganz genau, Mk 16,19, Lk 24,51, Apg 1,9.
Aufgeregt schauen sie ihm nach. Aber bald verdeckt ihn eine Wolke. Sie können Jesus nicht mehr sehen. Schnell bemerkten sie zwei Engel, die neben ihnen stehen. Die Engel sagen ihnen eine gute Nachricht: „Jesus wird einmal genau so vom Himmel wieder zur Erde zurück kommen“, Apg 1,11. Da staunen die Jünger und freuen sich. Dann gehen sie nach Jerusalem zurück.
Thema Pfingsten Wiederkunft Jesu
