Einen Super-8-Schmalfilm mit dem klassischen Projektor vorzuführen, ist für
die Kinder durchaus beeindruckend - und es ist ihnen weitgehend unbekannt.
Das Rattern der Mechanik, das Flimmern der Bilder, in der Regel das Fehlen
des Tons und die Kürze des Films sind ganz neue Eindrücke!
Noch immer gibt es zahllose Schmalfilme im Super-8-Format in Schachteln,
Dosen und Schubladen, auch im Bereich von Kirchen und Gemeinden. Mitarbeiter
und Besucher haben damals so wichtige Ereignisse festgehalten wie Neu- oder
Umbauten, Einweihungen, Freizeiten und natürlich Feierlichkeiten wie Hochzeiten,
Konfirmation, Kommunion,
Erntedank
und vieles mehr.
Wenn sie Filmmaterial einsetzen, das Personen aus der Kirche,
Gemeinde oder Gruppe zeigt, holen Sie vorher das Einverständnis ein
und grenzen Sie dafür den Einsatzbereich klar ab.
Aktiv damals und heute
Tatsächlich ist der weltweite Gemeindebau, der damals an
Pfingsten
startete und bis heute anhält, eine visuelle Rückschau wert, durchaus auch
für die Kleinen. Erklären Sie, wie Gott damals gehandelt und gesegnet hat
und dass er das heute noch tut.
Zur Illustration eignen sich dann gezielt ausgesuchte Szenen aus
dem vorhandenen Schmalfilm-Material. Sprechen Sie anschließend über die
gezeigten Szenen und binden Sie die Kinder durch Fragen mit ein. So
stellen Sie zum Beispiel den Zusammenhang der lokalen Geschehnisse mit
Gottes weltweitem Gemeindebau her.
Kurz rückwärts
Wenn der Projektor den Rückwärts-Lauf beherrscht, kann es auch mal für
ein, zwei Minuten recht lustig sein, die Szenen rückwärts abzuspielen.
Das trifft insbesondere dann zu, wenn Autos plötzlich rückwärts fahren,
Gegenstände nach oben schweben, eine Treppe begangen wird
oder jemand einen Text schreibt. Sehr amüsant ist in diesem Zusammenhang
auch das Ausschütten von
Wasser.
Schöpfung neu gesehen
Den Eindruck nutzen
Ausleihbare Lehrfilme finden sich in einigen Schularchiven und bei
machen Medienzentren noch - aber im 16-mm-Tonfilm-Format. Hier gilt
es dann, die Filme zusammen mit dem Projektor auszuleihen. Wenn Sie fündig werden,
können Sie sich den Eindruck zunutze machen, den eine Vorführung
auf so einem herkömmlichen Projektor erzeugt.
Leihen und zeigen Sie beispielsweise kurze Naturlehrfilme. So können Sie
das Thema Schöpfung mit Hilfe dieser Retro-Technik eindrucksvoll aufgreifen.
Es kann sinnvoll sein, das Gesehene zum Thema Natur und Schöpfung direkt
anschließend gemeinsam einzuordnen und zum Beispiel das eine oder andere
gezeigte Tier oder eine Pflanze in der Bibel wiederzufinden.
Mit der Wiedergabe kommerzieller Filme
bewegen Sie sich natürlich nicht im rechtsfreien Raum. Es gelten
rechtliche
Regelungen,
die Sie beachten müssen.
Besprechen Sie mit den Verantwortlichen die Ausgestaltung existierender
GEMA-Rahmen- und Pauschalverträge, bevor Sie urheberrechtlich geschütztes
Material einsetzen und beachten Sie die diesbezüglichen rechtlichen
Regelungen!
Darüber hinaus gelten je nach verwendetem Material auch kommerzielle
Vertragsbedingungen, Lizenzbestimmungen und Regelungen zu Ausleihe,
Wiedergabe, Aufzeichnung, Vervielfältigung und Weitergabe, die einzuhalten
sind.
Noch mehr Medien und Geräte
Die biblische Botschaft unterstreichen
Überlegt eingesetzt, können Geräte und Medien einen nachhaltigen Eindruck
hinterlassen und manche biblische Aussage nachdrücklich unterstreichen.
Sowohl moderne als auch durchaus klassische Medien erfüllen da ihren Zweck.
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